Kurz aufgeschnappt
23. Februar 2010
Im Zug höre ich zufällig, wie das Gespräch zwei Reihen schräg hinter mir lauter wird. Eine Frau ereifert sich:
Die Lehrer sollen ‘mal anfangen, ihre Schüler zu erziehen. Das ist ‘mal nötig. Nicht die erwachsenen Eltern, die braucht man nicht mehr erziehen!
Den Rest des Gesprächs habe ich nicht mitbekommen; auch weiß ich nicht, worum genau es eigentlich ging. Aber nun gehöre ich zu den Leuten, die bei so etwas hellhörig und nachdenklich werden.
Hatte ich am Wochenende ganz vergessen: Wichtige Gedanken vom Teacher.
Tierisch guter Unterricht?
8. Februar 2010
In den 5. Klassen hat mich ein Mädchen über Monate hinweg mit der Frage genervt, ob es ‘mal seine Mäuse mitbringen dürfe. Ich habe es immer wieder vertröstet; das passe jetzt nicht ins Thema (Zellbiologie, später Evolution), aber bald ‘mal, wenn es um Säugetiere gehe.
Das war nun soweit; ich habe mit den Kindern Anpassungen an verschiedene Lebensräume und Lebensweisen besprochen, quasi als Fortsetzung des Themas Evolution. Von diesem hatte ich nahtlos übergeleitet, indem ich kurz Amphibien und Reptilien (ich lege übrigens auch Wert auf die deutschen Begriffe Lurche und Kriechtiere) und ihre Anpassungen beim Weg vom Wasser- zum Landleben besprochen hatte. Nun also die Säugetiere, und diesbezüglich hatte ich mich zunächst ihren typischen und für die Kinder verständlichen Merkmalen zugewandt: Fell, Geburt lebender Junger statt Eierlegen, Säugen der Jungen mit Milch. Auch die Ausnahmen der urtümlichen eierlegenden Schnabeltiere und Schnabeligel kamen vor; davon hatten auch einige Schüler schon gehört. Anhand einer bestimmten Säugetiergruppe, den Insektenfressern, hatte ich dann etwas detaillierter Anpassungen an ihre Lebensweise dargestellt: Maulwürfe und ihre ganz besonderen Anpassungen an das unterirdische Leben und Igel mit ihrem Stachelkleid. Auch Fledermäuse mit ihrem Flugvermögen waren reizvoll, auch wenn sie mit den Insektenfressern nur nah verwandt sind.
Um zu einer weiteren Gruppe von Säugetieren überzuleiten, boten sich die Mäuse an: Das sind waschechte Nagetiere (anders als die ebenfalls zu den Insektenfressern gehörenden Spitzmäuse); daran könnte ich also einiges erklären und demonstrieren; und für die Fünftkläßler wären lebende Tiere statt der Präparate aus unserer Sammlung sicherlich auch ‘mal interessant.
Ich sagte dem Mädchen also zu, daß es an dem bestimmten Tag seine Mäuse mitbringen dürfe. Das sprach sich schnell in der Klasse herum, und andere Schüler fragten nach, ob sie auch ihre Tiere mitbringen dürften. Ich gestattete (passend zum Thema) das Mitbringen von Nagetieren (Meerschweinchen, Hamster) und Kaninchen; Hunde abzulehnen stieß auf nur wenig Widerstand, und andere Tiere wünschten die Kinder nicht mitzubringen. Desweiteren machte ich im Interesse der Tiere zur Bedingung, daß sie von den Eltern mit dem Auto gebracht werden und nicht von den Kindern zu Fuß oder mit dem Bus in die Schule gebracht würden.
Dennoch betrachtete ich das ganze dann als ein gewagtes Experiment; und ich war auf den Ablauf gespannt.
Der Ablauf dieser Doppelstunde läßt sich mit einem Wort beschreiben: chaotisch!
Ich hatte die Klasse zu Beginn des Unterrichts mehrmals und eindringlich um Ruhe gebeten und das auch mit den Tieren und ihrer Angst begründet. Nutzlos. Die eine Hälfte der Klasse war mit den Tieren beschäftigt: die eigenen Tiere streicheln, füttern, den Mitschülern zeigen; die Tiere der Mitschüler zu streicheln versuchen; den Mitschülern Fragen zu ihren Tieren zu stellen. Die andere Hälfte war damit beschäftigt, sich über die Tierbesitzer und ihr Verhalten im Unterricht zu ereifern; mich dafür zu kritisieren, daß sie ihre Hunde nicht mitbringen durften; sich gegenseitig zu ärgern und Unfug zu machen (der Lehrer war ja an tausend anderen Fronten beschäftigt).
Was die Tiere anging, so gab es ein etwas ängstliches Kaninchen; das andere und mehrere Meerschweinchen (die ursprünglich geplanten Mäuse waren witterungsbedingt doch zuhause geblieben) ließen das ganze jedoch einigermaßen stoisch über sich ergehen. Die sind vermutlich von zuhause aus schon so einiges gewohnt …
Ein kleines bißchen konnte ich an den Tieren erklären: Ein Meerschweinchen war so entspannt, daß ich an ihm die Nagetierzähne zeigen konnte. Der Unterschied zu den Insektenfressern war also deutlich sichtbar. Viel mehr brachte der Einsatz der lebenden Tiere aber nicht; das war ein ziemlicher Schuß in den Ofen. Wenn ich nun noch das Chaos im Unterricht berücksichtige, hat es relativ wenig gebracht. Irgendwann schnappte ich zwar ‘mal ein „der schönste Unterricht überhaupt“ auf; aber das kann ich so nicht bestätigen. Und nicht zuletzt war das aus tierschützerischer Sicht eine ziemlich grenzwertige Veranstaltung. Grundsätzlich würde ich es den Kindern ja gönnen, ‘mal eine Doppelstunde entspanntes und lockeres Tierestreicheln- und -gucken durchzuführen. Im Interesse der Tiere kann ich das aber nicht wirklich verantworten. Es war ein Experiment. In den Parallelklassen werde ich es nicht wiederholen. Da muß dann leider eben weiterhin die „halbe Ratte“ herhalten.
Unterfordert?
3. Februar 2010
Mir ist da heute gleich zweimal etwas aufgefallen: einmal im Unterricht und dann soeben beim Beitrag „Notengebung“: Es gibt ja einige Schüler, die eigentlich sehr gut sind, oder es zumindest sein könnten. Bei denen man dann annimmt, daß sie sich im Unterricht unterfordert fühlen und deswegen Unfug machen oder gar schlecht sind.
Ich empfinde das als eine zweischneidige Sache. Ich kann meinen Unterricht eben nicht auf jeden einzelnen Schüler abstimmen. Es bleiben zwangsläufig die schlechteren auf der Strecke, und die besten fühlen sich unterfordert. Solche unterforderten Einser-Kandidaten habe ich in fast jeder unterrichteten Klasse, und die meisten machen keine Probleme. Manchmal langweilen sie sich, manchmal amüsieren sie sich über ihre „dummen“ Mitschüler; viele sonnen sich in der Gewißheit, daß sie gut sind und der Lehrer sich den schlechteren zuwenden muß. Damit muß man als intelligenter und leicht lernender Schüler leben und umgehen können. Ein Grund dafür, nicht aufzupassen oder gar den Unterricht zu stören, ist das in meinen Augen nicht. Ich kann da die höhere Begabung nicht als Entschuldigung gelten lassen. Das ist meiner Meinung nach eine ganz andere Baustelle: es geht um das Sozialverhalten. Wenn man nicht in der Lage ist, sich auch bei geringen, nicht fordernden Ansprüchen ruhig zu verhalten und aufzupassen, dann hat man ein Problem mit dem eigenen Verhalten und nicht damit, daß man „zu schlau“ für die anderen und den gebotenen Unterricht ist.
Möglicherweise entspricht diese Auffassung so gar nicht der herrschenden pädagogischen Lehre (von der ich zu wenig weiß), aber so sehe ich das und damit auch die betreffenden Schüler etwas mehr in der Pflicht.
Disziplin (IV)
23. Januar 2010
Während der allmonatlichen Lehrerkonferenz ist es sehr unruhig. Immer wieder fangen einzelne Grüppchen von Lehrern an, miteinander zu reden, zu tuscheln und sich über dieses und jenes zu ereifern. Immer wieder mahnt der Schulleiter zur Ruhe.
Besonders viel bringen seine Bitten und Mahnungen nicht. Bis daß er richtig ausrastet und eine (sehr) laute und emotionale Standpauke hält. Ab da ist es dann einigermaßen ruhig im Kollegium.
Ich komme mir vor wie in einer Schulklasse.
Dickes Lob (III)
18. November 2009
Bio-Unterricht in der 9. Klasse. Als ich im Naturwissenschafts-Trakt ankomme, werde ich lebhaft empfangen:
„Herr Biolehrer, gehen wir in diesen Raum? Nicht in den da …“ „Nein. Doch.“ „Biiitteeee!!! Der Raum da ist doof. In dem anderen Raum passen wir viel besser auf!“ „Wir gehen hier ‘rein.“ „Darin passen wir aber gar nicht auf! Werden Sie ja sehen.“
Der Schüler, der am lautesten angekündigt hatte, nicht aufpassen zu wollen, tat dies dann doch; war wohl zu spannend. Dabei muß ich zugeben, daß ich zwar inhaltlich gut vorbereitet war, nicht aber didaktisch: Frage- und Antwortspiel, Erklärungen von mir, viel an die Tafel geschrieben, was abgeschrieben werden mußte. Frontal-Unterricht total. Trotzdem hat die Klasse sehr gut mitgearbeitet und war überwiegend ruhig.
Das fand ich wirklich toll; und das sagte ich der Klasse am Ende der Doppelstunde auch. Daß ich sie ausdrücklich gelobt habe, hat die Schüler sichtlich gefreut; und sie nahmen mir noch nicht einmal meine Testankündigung fürs nächste Mal übel.
Disziplin (III)
13. November 2009
Wenn ich mir meine Beiträge hier so durchlese, bekomme ich manchmal den Eindruck, etwas dick aufzutragen und anzugeben. Ich weiß nicht, wie dies meine Leser empfinden. Um hier ein evtl. falsch vermitteltes Bild geradezurücken: Nur die Mehrzahl der von mir unterrichteten Klassen habe ich „gut im Griff“, und auch das nicht wirklich streng und auch nicht besonders ruhig. Es ist bei mir im Unterricht eigentlich selten wirklich ruhig, und ich lasse auch so einiges durchgehen; aber es ist nach meinem Empfinden guter Unterricht machbar. Ich bin wohl nicht wirklich der Typ dafür, den harten Hund zu spielen; und das merken die Schüler auch. Ich halte auch nicht viel davon, durch schikanöse und autoritative Maßnahmen eine zwar ruhige aber unangenehme Atmosphäre zu schaffen. Wenn es sein muß, packe ich den Knüppel aus, und ansonsten bemühe ich mich um guten Unterricht, was gerade in den unruhigen Klassen nicht selten dazu führt, daß die Schüler selbst Ruhe wünschen. Dann sind ordnungsstiftende Maßnahmen zwar nicht vermeidbar, aber treffen generell auf große Akzeptanz.
Es ist deutlich zu spüren, daß relativ viele Schüler (vor allem in den 5. und 6. Klassen) ziemlich gestört sind und wirklich nicht still und aufmerksam sein können, selbst wenn sie es wollen(!). Wenn sie dabei nicht bösartig sind, tun mir solche Schüler dann immer irgendwie leid. Umgekehrt bin ich über die verschlageneren und verlogenen unter ihnen wirklich sehr verärgert.
Die eine 6. Klasse, mit der ich anfangs große Probleme hatte, gilt generell im Kollegium als „sehr lebhaft“, aber wir kommen inzwischen sehr gut miteinander aus (wenn ich ehrlich bin, habe ich sie von Anfang an sehr gerne gehabt, und wie ich kürzlich erfuhr, mögen sie mich und meinen Unterricht inzwischen auch), und der Unterricht läuft dort zwar unruhig aber erfolgreich.
Lediglich die eine 8. Klasse, die ich nach einem schlechten Start dann zunächst doch als Erfolg verbucht hatte, bereitet mir inzwischen größtes Kopfzerbrechen. Mit ihr läuft es derzeit ganz mies. Es wäre ein großer Fehler, dies nur den Schülern in die Schuhe schieben zu wollen. Ich habe mir Hilfe bei der Schulleitung und dem Klassenlehrer holen wollen, und habe dabei erfahren, daß ein Großteil der in dieser Klasse unterrichtenden Kollegen Probleme mit dieser Klasse hat. Mit diesem Ergebnis hätte ich mich erst einmal beruhigt zurücklehnen können. Daß ich dies nicht mache, hat drei wichtige Gründe: Erstens ist augenblicklich kein vernünftiger Unterricht möglich. Ich schaffe die Hausaufgabenbesprechung und Stoff für vielleicht 15 Minuten, und zwar während einer Doppelstunde. Das ist unhaltbar. Ich bin auch den wenigen nicht störenden Schülern ihre Bildung schuldig. Zweitens würde es meine Situation nur noch verschlimmern, wenn es den Kollegen gelingt, die Klasse zur Ordnung zu bringen, mir aber nicht. Von alleine oder aufgrund des Erfolges anderer Lehrer werden die in meinem Unterricht kein bißchen ruhiger und aufmerksamer werden. Wir müssen hier alle an einem Strang ziehen, damit jeder einzelne wieder etwas Ruhe in seinem Unterricht hat, für die er aber selbst verantwortlich ist. Drittens ging es zwischenzeitlich gut mit der Klasse, und zwar anfangs, nachdem ich ‘mal etwas härter aufgetreten bin. Da war dann zu spüren, daß diese Klasse deutlich mehr leisten kann als ihre ruhigere Parallelklasse. Das war dann später nicht mehr so, einige Mißgeschicke meinerseits haben dann vermutlich die Autorität untergraben.
Nachdem ich es nun einige Zeit im Guten und mit Appellen an die Vernunft versucht habe, bin ich kläglich gescheitert. In Absprache mit dem (ebenfalls eher hilflosen) Klassenlehrer werde ich da jetzt deutlich härtere Töne anschlagen. Da bin ich nicht der Typ für; aber es muß sein. Außerdem muß ich den Unterricht noch besser und intensiver vorbereiten. Hoffen wir das beste.
Einfach ‘mal streng sein
23. Oktober 2009
Vor einigen Wochen wollte Frau Freitag einfach ‘mal nett sein, tat’s, und hatte damit großen Erfolg. Ich bin seit Wochen nett zu der Klasse, bin geduldig, erkläre alles fünfzehnmal (und dann haben es immer noch nicht alle mitbekommen) und lasse auch die Hyperaktiven und die angeblichen AHDSler und die sonstwie Auffälligen sich ab und zu ‘mal abreagieren. Ist es deswegen ruhiger im Unterricht? Im Gegenteil.
Aus der Klasse selbst kam nun von einzelnen Schülern die Bitte an mich, doch ‘mal strenger zu sein und die Störer mit Sonderaufgaben zu sanktionieren. Wenn man mich so nett bittet …
Ich habe also den Despoten gegeben, unaufmerksame Störer mußten ein Stundenprotokoll anfertigen, Papierkugel- und Radiergummiwerfer den Unterrichtsraum fegen, und einige habe ich sogar bedrohlich angebrüllt.
Das Ergebnis war es wert. Sogar die sonst miesesten Schüler beteiligten sich mit qualitativ erstaunlichen Ergebnissen am Unterricht.
Was nun?
Ich denke, daß die Gratwanderung sehr schwer ist. Ich bin wohl noch zu unerfahren und war anfangs zu nett. Der bisherige Zustand, das habe ich jetzt gelernt, läßt sich also noch verbessern. Aber gefallen hat mir dieser Unterrichtsstil nicht.
Kollegiumsfoto
21. Oktober 2009
Von allen Klassen wurde ein Klassenfoto angefertigt. Auch das Kollegium wurde abgelichtet. Zur großen Gaudi einiger weniger anwesender Schüler hatte der Fotograf große Mühe, uns Lehrer/-innen zu ordnen und uns ansprechend aufzustellen zu lassen. Die einen wollten nicht nach vorne, andere nicht genau dort stehen, wo der Fotograf es für richtig hielt. Richtig acht gegeben auf die Anweisungen des Fotografen haben auch nur wenige. Einige konnten es auch nicht lassen, den vor ihnen stehenden Kollegen mit zwei Fingern Hasenohren zu machen.
Disziplin (II)
8. September 2009
Wieder die kritische 6. Klasse gehabt. Es war eine mittlere Katastrophe. Nachdem ich etwas härter durchgegriffen hatte, war es ruhiger, aber die Aufmerksamkeit war genauso mies wie mein Unterricht. Hier leide ich an einem mir unklaren Lehrplan und dem Umstand, daß ich erst 40 Minuten vor dem Unterricht so ungefähr herausgefunden habe, was im letzten Jahr durchgenommen wurde, und was ich in diesem Schuljahr mit der Klasse machen soll.
Das muß in jeder Hinsicht besser werden.
Aufgrund dieser Erfahrungen bin ich dann besonders gut vorbereitet in die „kritische“ 8. Klasse gegangen. Ganz zu Anfang bekam sie streng den Kopf gewaschen wegen des Verhaltens beim letzten Mal; anschließend gab es Lob für die inhaltliche Mitarbeit (das war mir dann doch wichtig). Der Unterricht in dieser Doppelstunde war dann die reine Freude. Es war ausreichend ruhig, alle machten gut mit, und wir haben wieder viel Stoff geschafft.
So kann das gerne weitergehen.
Disziplin
2. September 2009
Mein schlechter Start in je einer 6. und 8. Klasse hat mir noch zu denken gegeben. Ich suche da die „Schuld“ zunächst bei mir. Mein Unterricht hat die Schüler nicht genug „gefesselt“. Falls der Unterricht interessant ist, falls die Schüler ihm gut folgen können, falls sie weder über- noch unterfordert sind; so ist schon einmal der erste Teil gewonnen. So meine Arbeitshypothese, die die nächsten Wochen und Monate verifiziert werden muß.
Eine gute Portion Durchsetzungsfähigkeit ist der zweite Teil. Er ist um so wichtiger, je „netter“ der Lehrer ist. Einem strengen Fiesling tanzt man nicht auf der Nase herum. Die Kunst für mich ist nun also, im richtigen Augenblick entsprechend durchzugreifen und Radau zu verhindern. Das ist nun ganz zu Anfang sehr wichtig, sonst gibt man das Ruder aus der Hand. Die erste (Doppel-)Stunde war gegenseitiges Kennenlernen; ab der nächsten muß ich Klartext reden.
Die 8. Klasse war ja merkwürdigerweise nicht nur undiszipliniert und laut, sondern „nebenbei“ durchaus am Unterricht interessiert und zur Mitarbeit bereit. Wir haben bereits beim ersten Zusammentreffen außer organisatorischem Kram schon viel im Stoff geschafft. Das gibt Anlaß zur Hoffnung. Die betreffende 6. Klasse gilt, so erfuhr ich inzwischen, eher als schwierig. Um so wichtiger, die nun rechtzeitig richtig anzupacken.
Sozialverhalten
1. September 2009
In je einer 6. und 8. Klasse hatte ich einen eher schlechten Start: viel Radau, hoher Lärmpegel. Da muß ich mich stärker durchsetzen. Interessant fand ich die gegenseitigen Beschwerden übereinander:
„Herr Biolehrer, der Heinz-Hugo ißt!“
„Herr Biolehrer, der Konrad singt die ganze Zeit …“
„Herr Biolehrer! Der Mustafa hat eine Bleistiftspitze nach mir geworfen!“