Als ich im Laufe des Vor­mit­tags an der Schule an­kom­me, steht eine der 5. Klas­sen vor dem Ein­gang zur Sport­halle. Ein Mäd­chen schreit mir quer über den Platz zu:

Hallo, Herr Biolehrer! Ich bin ein Säugetier!

Na, hat die Kleine ja doch et­was ge­lernt.
 

Aus einem Schüleraufsatz (5. Klasse):

Der Wal und der Delphin [sic] haben ein sehr großes Luftvolumen. Sie können lange Zeit unter Wasser bleiben ohne Luft zu holen. Sind aber trotz das sie ein Fisch sind Säugetiere, denn sie haben keine Kimmen.

Ich finde den letzten Satz ja sehr interessant. Ich provoziere im Privatleben ja gerne damit, daß Wale ja durchaus Fische seien; es komme nur auf die Definition von „Fisch“ an.
Die betreffende Schülerin hat das übrigens einfach so geschrieben, ohne daß Wale (und ihre systematische Einordnung) im Unterricht besprochen worden wären.

Den folgenden Humor teilen möglicher­weise nur (Mikro-)Bio­logen …
Nachdem ich mit der 9. Klasse zu Schul­jah­res­be­ginn kurz Tiere, Pflan­zen, Pil­ze und Bak­te­rien be­spro­chen hat­te, be­durf­ten nun die Viren noch einer Er­klä­rung. Als „Par­ti­kel mit ge­ne­ti­scher Po­tenz und im­mu­no­ge­nen Ei­gen­schaf­ten“ gel­ten sie den mei­sten Bio­lo­gen nicht als Lebe­wesen; die ge­nann­te De­fi­ni­tion ist aller­dings holprig und für Schüler massiv er­klärungs­bedürf­tig.
Auf meine Frage, was genau denn nun Viren seien, brachte eine Schülerin es auf den Punkt:

Viren sind doof.

Eine Fünftklässlerin:

Steine sind steinalt.

Das sorgte in der Klasse für große Erheiterung.

Nachdem der Begriff gefallen war,
ging meine Frage an die 5. Klasse:

Was sind Bakterien?

Als Antwort kam zurück:

Das sind die dummen Dinger,
die Löcher in die Zähne machen.

Systematik der Ökosphäre

1. September 2009

Ein Achtklässler:

Der Stein stammt vom Fels ab.

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